Abendvortrag mit Thomas Baumann

Zwang in Erziehung und Ausbildung

Umgang mit tiergerechtem Zwang in der Verhaltenskonditionierung bzw. - modifizierung
 

Di. 21.9.2010 ab 19 Uhr / TN 15,- €
 
Das Thema Zwang in der Hundeerziehung ist stets brisant und häufig von Emotionalität, Moralvortellungen und ethischen bis philosophischen Merkmalen geprägt.
Dabei kommen Sachlichkeit und relevanter Alltagsbezug meist zu kurz. Zwänge sind wesentliche Elemente erzieherischer Grundlagen - sowohl bei Kindern als auch bei Hunden. Auch die scheinbar modernste Denkweise kommt an diesem Umstand nicht vorbei. Hingegen gilt Erziehung ohne Zwänge als Garant für Halt- und Orientierungslosigkeit.
Doch wieviel Zwang darf/muss sein?
Welche Zwänge gelten als tiergerecht?
An welcher Stelle münden Zwänge in Gewalt oder Brutalität?

VERHALTENSSTEUERUNG
 Gegenüberstellung von:
-   Motivation
-    Ablenkung
-    Ignoranz/Duldung
-    Zwang
    a. Definition
    b. Grundregeln
    c. Timing/Dosis
 
 
 
 MINIMAL- bis STARKZWANG
-    Homöopathischer Zwang
 -   Stress und Zwang
 -   Erregung/Hemmung
 -   Zwang bei Unsicherheit
 -   Zwang bei Aggression
 -   Zwang und Emotionen
 
 
GEFAHRENQUELLEN
-   
Timing-, Dosisfehler
 -   Psychische Schäden
 -   Physische Schäden
 -   Vertrauensverlust
 -   Steigerung von Negativverhalten
 -   Zwangresistenz
 
 
 REFERENT:
 
Der Verhaltensexperte Thomas Baumann  (mehrere Jahre internationale Polizeihundearbeit als deutscher  Polizeivertreter bei Interpol) ist Autor mehrerer Fachbücher und Publikationen  in Fachzeitschriften.
 
 


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