März 2010

 

Tagesseminar mit Dorothee Dahl

Kommunikation für Hundetrainer


Sonntag, 21. März 2010
Von 10 .00 bis 18.00 Uhr
Teilnahme 80,- €

Ganz klar- Hundetrainer können hervorragend mit Hunden kommunizieren- wie aber gelingt die Kommunikation mit den Menschen, die mit ihren Hunden in die Hundeschule kommen?  


In diesem Seminar erfahren Sie…

…was Sie persönlich als Hundetrainer besonders macht

…wie Sie über den Hund die Besitzer für sich gewinnen können

…wie Sie zwischen den Zeilen zuhören und Wünsche erkennen

…wie Sie Hundebesitzer bei der Umsetzung des Trainings unterstützen

…wie Sie zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellen

…wie Sie es schaffen, dass jeder Ihre Hundeschule glücklich verlässt

…wie Sie Ihr Wissen nicht verschenken

…wie Sie mit Beschwerden umgehen und Konflikte lösen

…wie Sie dafür sorgen, dass Sie abends nicht völlig erschöpft sind

…wie Sie sich und ihre Hundeschule zur Marke machen  

Kurzum, ein Seminar, dass sich kein Hundetrainer entgehen lassen sollte, der mit seiner Hundeschule erfolgreich und gleichzeitig glücklich sein will.



Dorothee Dahl
ist Kommunikationstrainerin, Coach und Hundebuchautorin. Gemeinsam mit ihren Hunden hat sie verschiedenen Hundetrainern über die Schulter geschaut und festgestellt, dass die Kommunikation mit den Hunden oft viel leichter ist, als mit den dazugehörigen Menschen.
In ihren Seminaren zeigt sie Hundetrainern, wie man bewusst kommuniziert, Hundebesitzer begeistert und eine Atmosphäre schafft, in der Mensch und Hund entspannt lernen können.

 


März 2010



Tagesseminar mit Mirjam Cordt

Wenn Hunde Angst haben – Das Leben neu entdecken

Sonntag, 28.3.2010

Teilnahme: 80,- €

Für ängstliche Hunde, aber auch für ihre Besitzer stellt häufig schon die Bewältigung des „ganz normalen“ Alltags eine enorme Herausforderung dar. Doch auch wenn ängstliche Hunde weniger „auffällig und gefährlich“ für die Allgemeinheit sind, sollte und muss mit ihnen genauso fürsorglich und durchdacht trainiert werden, wie mit einem „gefährlichen“ Hund. Nicht nur, weil eine Aggression auch aus einer Angst heraus entstehen kann, sondern auch weil die Lebensqualität des Hundes stark durch die Angst verringert ist.
Um erfolgreich gegen Ängste anzugehen und die für den jeweiligen Hund und die Lebenssituation passenden Therapieansätze zu finden, werden nicht nur verschiedene Trainingswege erläutert, sondern auch auf das biologische Geschehen im Hund unter Angst eingegangen, welche Ängste zum Leben dazu gehören und wohin sich ein immer mutiger werdenden Hunde entwickeln kann.
 


Grundlagen
- Angst als biologisches Geschehen

- Spiegelzellen

- Zellgedächtnis

- Begriffsdefinitionen: Angst, Furcht, Phobie, Panik, Trauma

- Welche Ängste im Leben dazu gehören

- Lernverhalten

- wenn der Hund mutiger wird


Wissenstransfer - Praxisbezug
- Anamnese

- somatischer Aspekt

- Anforderungen an den Besitzer

- Zielformulierung

- Trainingsansätze
         -  Selbstvertrauen stärken
         -  Stärkung des Körpergefühls
         -  Grenzen setzen
         -  Kommandoaufbau
         -  Konfrontationstherapien
         -  Assoziationsänderung

Die Referentin Mirjam Cordt ist ausgebildete Hundetrainerin, lizenzierte TT.E.A.M. - Lehrerin, Buchautorin...  und betreibt eine Hundeschule + Hundepension und ist im Vorstand des Tierschutzvereines "Tier und Mensch - Hilfe für Herdenschutzhunde e.V".. Sie hat sich auf die Arbeit mit Herdenschutzhunden und verhaltensauffälligen Hunden spezialisiert. Ihr Anliegen ist ein respektvoller Umgang mit dem Hund und eine Korrektur unerwünschter Verhaltensweisen, die nicht auf Schmerzen und psychischer Demontage basiert. Sie lebt mit einer Hundegruppe von ca. 12 Hunden verschiedenster Rassen, jedoch hauptsächlich HSH zusammen.



Mai 2010

 

Dr. Dorit Feddersen Petersen

Besonderheiten der fühen Verhaltensontogenese auf der
Basis neuronaler Entwicklung



Tagesseminar: Samstag, 8. Mai 2010 von 10.15 Uhr bis 17.30 Uhr

Teilnahme: 80,- € incl. MwSt.

Die postnatale Verhaltensontogenese (Individualentwicklung des Verhaltens) von der Geburt bis zur ca. 12. Lebenswoche der Welpen stellt sich als besonders differenziertes Wechselspiel zwischen Lernprozessen (Informationsgewinn aus der belebten und unbelebten Umwelt) und der Lerndisposition, dem individualgeschichtlich vorgegebenen Rahmen, dar.

Entwicklung unterliegt insgesamt dem Prozess der Reifung, der Vervollkommnung angeborenen Verhaltens ohne Lernen, sowie der Fähigkeit, Verhalten aufgrund individueller Erfahrung so zu ändern, dass es an neue Situationen möglichst gut und zunehmend besser adaptiert ist . Solche Lernprozesse beziehen sich auf die Frequenz, die Intensität, die Dauer und Orientierung von Verhaltensweisen.

Neurobiologisch und –physiologisch ist unter dem Lernen die Änderung von synaptischer Übertragung an Nervenzellen sowie der Eigenschaften und Anzahl der Informationskanäle des wachsenden Zentralnervensystems zu verstehen. Da das Gehirn plastisch ist, kommunizieren um die 100 Millionen Zellen miteinander, verändern sich ständig und die Spuren zwischen ihnen werden breiter, wenn die Welpen bzw. Junghunde interagieren.

Dabei vollzieht sich die Entwicklung in einer differenzierten Wechselwirkung zwischen Genom und Umwelt.
Also bildet eine gewisse Genausstattung „die Tastatur eines Klaviers“, die „Melodien“ aber entstehen in Interaktion mit der Umwelt.
Das Gehirn ist neben der genetischen Disposition stets das Resultat seiner „Benutzung“, was beispielhaft erläutert wird.

1. Fazit:

Züchter und Hundebesitzer müssen wissen, dass Welpen die Einpassung in die ökologische Umwelt „Hausstand, Leben mit dem Menschen“ brauchen, dass sie sich an diese Reize adaptieren können sollten, um auf das Leben mit Menschen vorbereitet wie eingestellt zu sein. Schonhaltungen Welpen gegenüber sind falsch, ebnen vielmehr den Weg für ängstliche Lebewesen.

Als wichtig für das Lernen der Welpen wurde weiter erkannt, dass emotionale Zustände immer mit Fakten assoziiert sind und dass Neurotransmitter (wie Dopamin) ein angenehmes Gefühl produzieren, somit die besten Lernerfolge durch Erfolgserlebnisse in entspannter Stimmung entstehen.

Lernen beruht auf der  Aufnahme, der Verarbeitung und der Speicherung verhaltenrelevanter Informationen im Gedächtnis, es erfolgt schrittweise (Lernkurve) und ist ein weitgehend umkehrbarer Prozess bei Hunden, in deren sensiblen Phasen (ca. 3. bis 14. Lebenswoche) ein „prägungsähnliches Lernen“ erfolgt. Eine „Irreversibilität“ im Lorenz´schen Sinne bildet einen Extremwert hoher Stabilität, der dem „prägungsähnliche“ Lernen fehlt. Die Mehrzahl der Lernprozesse und Eigenschaften kann somit geändert, unterdrückt und durch andere Präferenzen oder Verhaltensweisen ersetzt werden.

2. Fazit:

Züchter und Hundehalter sollten wissen, dass sensible Phasen bei Hunden zumeist recht ausgedehnt sind, dass sie sich nicht scharf abgrenzen lassen, vielmehr insbesondere zu Beginn und am Ende graduelle Übergänge aufweisen, sich unterscheiden in Dauer und Art und von einem Funktionskreis zum  anderen (und interindividuell) unterschiedlich sein können (artspezifischer/individueller Aspekt).

Eine möglichst normale (entspannte) Haltung den Welpen gegenüber wird sich mit dieser Kenntnis einstellen, ebenso wie ein Eingehen auf individuelle Besonderheiten.
Entwicklung ist kontinuierliche Veränderung, Konsolidierungen, die an beobachtbaren physiologischen, ethologischen und morphologischen Entwicklungsschritten orientiert sind, belegen Phasen. Hier gibt es Rassenunterschiede, die vorgestellt werden.

Es handelt sich dabei nicht um allgemeine Retardationen wölfischen Verhaltens, wie oft angenommen, vielmehr um einen heterochronen Prozess. Unsere Untersuchungen zur frühen Ontogenese verschiedener Hunderassen belegen keine allgemeine Neotenie als Formgesetz, zeigen vielmehr, dass sich Entwicklung durch große interindividuelle Variabilität auszeichnet, dennoch Rassebesonderheiten nachzuweisen sind. Dabei ist ein großer Verhaltensbereich bei vielen Rassen akzeleriert (er tritt früher auf als bei Wölfen) und untere Daten geben der Idee, dass Rassen, die sich morphologisch besonders ausgeprägt vom Wolf unterscheiden (sog. Pädomorphie) sich häufig relativ retardiert entwickeln.

3. Fazit:

Diese Kenntnisse zur frühen Entwicklung verschiedener Hunderassen sind essentiell für Züchter wie Hundehalter, um sich auf  Rassebesonderheiten in der Entwicklung ihrer Welpen einstellen zu können.



Referentin:
Dr. Dorit Feddersen-Petersen ist Ethologin und Fachtierärztin für Verhaltenskunde sowie Dozentin am Institut für Haustierkunde der Universität Kiel, wo sie die Arbeitsgruppe vergleichende Verhaltensforschung leitet. In Deutschland ist sie die Expertin zum Thema Hund und Hundeverhalten. Ihr Buch “Hundepsychologie” ist das Standardwerk zur Verhaltensforschung von Wölfen und Haushunden mit  vielen neuen Erkenntnissen und verhaltenskundlichen Beobachtungen.

In ihrem neuen Buch: “Ausdrucksverhalten beim Hund” beschreibt Dr. Feddersen Petersen  das Ausdrucksverhalten unserer Hunde und seine Bedeutung für das Zusammenleben: Mimik und Körpersprache, Lautäußerungen, Gerüche und Berührungen sowie Kommunikation und Verständigung untereinander und mit dem Menschen.




 

Tagesseminar mit  Dr. Udo Gansloßer  

Welpen und  Junghunde
Wie erkennt man Tendenzen in der Entwicklung seines Welpen und wie kann man dessen Verhaltensweisen beeinflussen?

Samstag, 29. Mai 2010   von 9.30 bis 17.00 Uhr
Teilnahme: 80,-€


Schon frühzeitig lassen sich Tendenzen in der Entwicklung des Welpen /Junghundes erkennen.
Ob selbstbewusst oder zurückhaltend, ob Mobber oder Mobbingpopfer - die Richtung in die sich ein Hund entwickelt ist frühzeitig erkennbar.
Wie entstehen diese Verhaltensweisen, wie können sie verstärkt werden und wie kann/sollte der Mensch Verhaltensweisen beeinflussen
.


 

Tagesseminar mit  Dr. Udo Gansloßer  

Faszinierende Sinneswelt der Hunde
wie Hunde ihre Umwelt wahrnehmen


Sonntag, 30. Mai  2010
9.30 bis 17 Uhr -
Teilnahme: 80,-€

1. NASE / Düfte
Wie  funktioniert die Hundenase?
Gibt es genetische Einflüsse auf das  Riechvermögen?
Wie verändert sich die Riechleistung im Alter?
Welche  Gerüche speichert der Hund im Langzeitgedächtnis?
Was sind Pheromone, wie  wirken sie?

2. AUGEN / Licht
Wie sehen Hunde im Vergleich zum  Menschen?
Welche Farben können sie erkennen?
Wie sehen Hunde Bewegungen,  Kontraste, Räumlich?

3. OHREN / Schall
Schallwellen und Frequenzen ˆ  die Wahrnehmung des Hundes
Wie nehmen Hunde Tönhöhe und Lautstärke  wahr?
Wie wirkt das Gleichgewichtsorgan?

4. warum beeinflusst  Pigmentierung  den Hör-/ Sehvorgang?

5.Wie verändern sich die  Sinnesleistungen im Alter?


 
Dr. Udo Gansloßer,  Priv.Doz. für Zoologie  am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald,  ist bekannt für seine  äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.  Er wird auf spannende und  verständliche Weise über die
Sinneswelt des  Hundes aus biologischer Sicht referieren.


Juli 2010


Tagesseminar Dr. Ute Blaschke Berthold

Das Gefühlsleben der Hunde
 

Samstag, 3. Juli 2010
9.30 bis 17.30 Uhr
Teilnahme: 80,- incl.MwSt.

Beschreibung:
Ein anderes Wort für Gefühlsleben ist "Emotionen".
Schon lange ist bekannt, dass Tiere Emotionen haben. Wir verdanken in erster Linie dem Neurobiologen Jaak Panksepp die intensive Untersuchung der Emotionen bei Tieren.  Im Gehirn aller Säugetiere finden sich Bereiche, die für verschiedene Emotionen zuständig sind. Jeder Bereich stellt das System einer Emotion dar.

Von den bislang identifizierten Emotionen sind für den Hundehalter besonders interessant:
- Angst
- Ärger
- Wut
- Trennungsangst
- Suchverhalten  
- Spiel

Diese Systeme sind nicht voneinander isoliert, sondern sie beeinflussen sich gegenseitig. Diese Beeinflussung kann aktivierend oder hemmend sein.
Angst wirkt z.B. stark hemmend auf Spiel und Suchverhalten!

Emotionen sind die Grundlage jeden Verhaltens - jedes Verhalten hat eine emotionale Grundlage - zu jeder Emotion gehört eine Verhaltensreaktion. Emotionen entstehen im Gehirn und setzen sich aus drei Reaktionen zusammen, die eng miteinander verknüpft sind.
In diesem Tagesseminar werden die Verbindungen hergestellt zwischen Neurobiologie, Verhalten, Training und Umgang mit dem Tier.


 

Dr.rer.nat. Ute Blaschke-Berthold, Dipl. Biologin ist Trainerin und Verhaltenstherapeutin.
“gut informierte und sinnvoll trainierte Hundebesitzer sind die beste Vorbeugung gegen unangepaßtes Verhalten bei Hunden.”
Nach ihrer Promotion widmete sie sich voll und ganz der angewandten Verhaltensforschung und ihren Favoriten, den Haushunden und gründete in Kassel eine Kyno-Praxis für Verhaltenstherapie und die Hundeschule “cumcane”. Seit 14 Jahren spezialisiert auf die angewandte Verhaltensbiologie der Hund-Mensch-Beziehung. Fachautorin für mehrere Hundezeitschriften.

 

Tagesseminar Dr. Ute Blaschke Berthold

Der Second Hand Hund
 

Sonntag, 4. Juli 2010
9.30 bis 17.30 Uhr

Teilnahme: 80,- incl.MwSt.


Hunde aus zweiter Hand bringen neben ihren Hypotheken der Vergangenheit auch noch Überraschungen mit. Dies trifft besonders auf Hunde zu, die in einem Tierheim
Zwischenstation gemacht haben.
Hunde passen sich mit ihrem Verhalten immer an die jeweilige Umwelt an, und so ist es schlicht unmöglich, aus dem Verhalten des Hundes im Tierheim zuverlässige
Schlüsse auf sein Verhalten in einem familiären Umfeld zu ziehen.
Dies und die immer unvollständig bekannte, subjektiv geschilderte, geschönte oder übertriebene Vorgeschichte macht aus Tierheim-Hunden einen Sonderfall.
Dr. Blaschke Berthold hat ein Programm entwickelt, das nach der Vermittlung aus dem Tierheim ansetzt und das die weitere Entwicklung problematischen Verhaltens verhindert.
Keiner der Hunde, die in den vergangenen 6 Jahren nach diesem Programm in die neue Familie integriert worden sind, wurde wieder abgegeben!
Das Integrationsprogramm erfordert von den neuen Bezugspersonen, dass sie ihren Hund als "weisses Blatt" betrachten, welches im neuen Umfeld neu beschrieben wird.
Sie müssen sich von dem lösen, was sie über den Hund erfahren haben und was sie sich von ihm erhoffen. Reine Beobachtung muss diese Hemmschuhe einer gelungenen Integration ablösen.
Es gilt, typische Fehlerquellen wie Überforderung und unbedachte Handlungen (Futter wegnehmen, spontan anfassen, unter dem Tisch hervorziehen, ...) durch einen mehrstufigen Plan zu ersetzen - auch wenn der Hund in den ersten Tagen noch so "lieb" erscheint.
Management zur Verhinderung von Problemverhalten plus die Konzentration auf jedes erwünschte Verhalten helfen dem Hund, im neuen Umfeld immer mehr gutes
Verhalten zu zeigen - sogar wenn er vorher als "Problemhund" eingestuft worden ist.


 

Dr.rer.nat. Ute Blaschke-Berthold, Dipl. Biologin ist Trainerin und Verhaltenstherapeutin.
“gut informierte und sinnvoll trainierte Hundebesitzer sind die beste Vorbeugung gegen unangepaßtes Verhalten bei Hunden.”
Nach ihrer Promotion widmete sie sich voll und ganz der angewandten Verhaltensforschung und ihren Favoriten, den Haushunden und gründete in Kassel eine Kyno-Praxis für Verhaltenstherapie und die Hundeschule “cumcane”. Seit 14 Jahren spezialisiert auf die angewandte Verhaltensbiologie der Hund-Mensch-Beziehung. Fachautorin für mehrere Hundezeitschriften.


Oktober 2010


Wochenendseminar mit  Dr. Udo Gansloßer  und Dr. Adam Miklosi

Hundepersönlichkeiten /Wesen und soziales Lernen


Samsta
g/Sonntag, 2. und 3. Oktober 2010   


Beschreibung folgt

 

Tagesseminar mit Mirjam Cordt - Theorie: Aggression

Basisseminar:
Über den Umgang mit aggressiven Hunden


 
Sonntag,
24.10.2010 9.30 bis 17.30 Uhr
Teilnahme: 80,- €

Kaum ein anderes Thema wird so häufig und emotional diskutiert wie das Aggressionsverhalten des Hundes.
Es werden Rasselisten erstellt, Verordnungen erlassen und Ruck-Zuck-Trainingsmethoden vorgestellt, mit denen man aggressive Hunde „wieder in den Griff kriegen“ soll. An ihre Stelle sollten sinnvolle Präventivmaßnahmen sowie eine bessere Schulung der Hundeführer und moderne Trainingsprogramme stehen, die vor allen Dingen an den Ursachen des Problems arbeiten, statt nur seine Symptome zu bekämpfen.

Die Wege zu einem „aggressiven“ Hund sind vielfältig, wobei grundsätzlich die Frage zu stellen ist, ab wann man von einem aggressiven Hund sprechen sollte. Oft genug werden erste Warnsignale übersehen oder missverstanden.



Grundlagen für das Training mit aggressiven Hunden

- wann können Hunde zur Gefahr werden?

- Rassebedingtes Aggressionspotential?

- wie geht der Hund mit Konflikten um

- Ausdrucksverhalten beim Hund

- Stress bei Hunden

- Führung durch den Menschen

- Grundformen des Lernens
 


Wissenstransfer - Praxisbezug

- Anamnese

- Vertrauensaufbau

- Bedeutung von Ritualen

- Sicherheit geht vor

- Managementmaßnahmen

- Frustrationsgrenze erhöhen

- Regeln und Grenzen

- Assoziationsänderung

- Aufbau Alternativverhalten

Die Referentin Mirjam Cordt ist ausgebildete Hundetrainerin, lizenzierte TT.E.A.M. - Lehrerin, Buchautorin...  und betreibt eine Hundeschule + Hundepension und ist im Vorstand des Tierschutzvereines "Tier und Mensch - Hilfe für Herdenschutzhunde e.V".. Sie hat sich auf die Arbeit mit Herdenschutzhunden und verhaltensauffälligen Hunden spezialisiert. Ihr Anliegen ist ein respektvoller Umgang mit dem Hund und eine Korrektur unerwünschter Verhaltensweisen, die nicht auf Schmerzen und psychischer Demontage basiert. Sie lebt mit einer Hundegruppe von ca. 12 Hunden verschiedenster Rassen, jedoch hauptsächlich HSH zusammen.


 

Tagesseminar mit  Dr. Udo Gansloßer  

Stress beim Hund

Sonntag, 1
4. November 2010   von 9.30 bis 17.00 Uhr
Teilnahme: 80,-€


-
was ist Stress?

-  warum macht Stress dumm?

- warum können bereits Junghunde Altersdemenz  haben?

- warum können Magenkranke keinen Herzinfarkt bekommen?

-  was ist der sog. Stresstod?

- wie hängen Gedächtnis und Hormone  zusammen?

- sind Persönlichkeitsmodelle aus der Humanpsychologie auf  Hunde übertragbar?

- Stress ˆ in der Hundeerziehung  unterschätzt?

 
Dr. Udo Gansloßer,  Priv.Doz. für Zoologie  am Zool Institut und Museum der Univ. Greifswald,  ist bekannt für seine äußerst kompetenten und unterhaltsamen Vorträge.  Er wird auf spannende und  verständliche Weise über
Stress des Hundes und Auswirkungen von Stress aus biologischer Sicht referieren.


Foto: © Ulla Bergob